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Der Moment, in dem eine Führungskraft weint — und was dann wirklich zählt.

Erschöpfter Mediziner im OP-Kittel — ein stiller Moment fernab der Bühne

Es passiert leiser, als man denkt.

Kein Schluchzen, kein Drama. Meistens nur ein Moment, in dem die Stimme kurz wegbleibt. Und dann: „Entschuldigung. Das war jetzt nicht geplant."

Ich erlebe diesen Moment regelmäßig. Bei Führungskräften, die seit Jahren funktionieren. Die auf „Wie geht es dir?" antworten: „Gut. Viel zu tun."

Und dann, in einem geschützten Raum, kommt etwas hoch. Die Last, immer stark sein zu müssen. Die Angst, nicht gut genug zu sein. Das Gefühl, dass zwischen äußerem Erfolg und innerem Erleben eine Lücke klafft.

Was ich dann tue? Fast nichts. Ich halte den Raum. Ich sage: „Das darf da sein."

Denn mein Menschenbild sagt: Du brauchst niemanden, der dich repariert. Du brauchst einen Moment, in dem du nicht funktionieren musst.

Was danach passiert, ist fast immer dasselbe: Klarheit. Nicht sofort. Aber weil sie sich zum ersten Mal wirklich gehört haben.

Die Tränen einer Führungskraft sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind ein Zeichen dafür, dass jemand aufhört, sich selbst zu übergehen.

Meine Frage: Wann hast du das letzte Mal aufgehört zu funktionieren — und angefangen zu spüren?

Führe dich selbst, und alles andere folgt.
— Ralf

Klingt das nach einer Situation, die du kennst?

Wenn du jemanden suchst, der mitdenkt — nicht nur zuhört — lass uns reden.

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Weitere Impulse

Schau gern in die vollständige Übersicht für mehr Gedanken aus der Serie „Führung ist kein Zuschauersport".

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