Zurück zu allen Impulsen

Was passiert, wenn du aufhörst, es allen recht zu machen.

Ein klares Ja oder Nein — die Grenze, die Identität schützt

Sie war beliebt. Bei allen. Die Kollegin, die nie Nein sagt. Die immer „flexibel" ist, immer „teamfähig."

Erster Satz in unserem Gespräch: „Ich glaube, ich bin nicht mehr authentisch."

Was folgte, war eine ehrliche Bestandsaufnahme. Nicht über Stress --- sondern über den schleichenden Verlust von sich selbst. Die Angst, nicht mehr gemocht zu werden, wenn sie aufhört, es allen recht zu machen.

Ich habe eine Frage gestellt: „Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass die Leute dich auch dann respektieren, wenn du Nein sagst?"

Ihre Antwort: „Ich würde das Projekt von Thomas ablehnen. Ich würde im Führungskreis sagen, was ich wirklich denke. Und ich würde aufhören, Freitagabend E-Mails zu schreiben, nur damit alle sehen, dass ich noch da bin."

Sie hat alle drei Dinge getan. Niemand hat sie weniger respektiert. Im Gegenteil.

Die meisten Menschen wissen längst, was sie tun müssten. Sie brauchen niemanden, der es ihnen erklärt. Sie brauchen jemanden, der ihnen den Mut gibt, es zu tun.

Meine Frage: Was würdest DU tun, wenn du wüsstest, dass die Leute dich auch dann respektieren?

Führe dich selbst, und alles andere folgt.
— Ralf

Klingt das nach einer Situation, die du kennst?

Wenn du jemanden suchst, der mitdenkt — nicht nur zuhört — lass uns reden.

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Weitere Impulse

Schau gern in die vollständige Übersicht für mehr Gedanken aus der Serie „Führung ist kein Zuschauersport".

Noch nicht bereit für ein Gespräch? Bleib in Verbindung — auf LinkedIn folgen oder eine kurze Mail schreiben. Beides ist okay.